
Fotografie greift ein.
Sie verschiebt Gewicht.
Kippt Form.
Unterbricht Zusammenhang.
Die Keramik verliert ihre Ruhe.
Ein Rand wird Linie.
Eine Öffnung wird Frage.
Was trägt, gerät ins Schwanken.
Ich setze die Kamera ein,
um die Arbeit aus sich selbst herauszutreiben.
Ein Ausschnitt trennt.
Der Moment setzt neu an.
Licht entscheidet über Tiefe.
Schatten ziehen Grenzen.
Körper wird Zeichen.
Form beginnt zu sprechen.
Die Kamera ist kein Auge.
Sie arbeitet.
Sie entzieht der Keramik ihre Gewissheit.

Wenn ich durch das alte Objektiv schaue,
verändert sich die Ordnung der Dinge.
Weniger richtig.
Dafür mehr wahr.







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