
Oben bricht Glut.
Ein stummer Schrei, aus der Stille gelöst,
schwingt über das Offene.
Kurven biegen, dehnen, atmen Hitze, schweben über Schatten.
Glanz rinnt, tropft, bleibt hängen.
Die Vase wölbt sich, dreht sich, fängt Licht, wirft es zurück, bricht den Raum.
Rot flackert wie Atem, wie Abend, wie Feuer, das tanzt.
Ränder zittern, Bauch ruht, Mund leuchtet, fordert.
Schrei und Stille verschlingen einander.
Ton pulsiert, Risse singen, Licht schiebt Schatten zur Seite.
Alles wogt, alles hält den Moment.
Wer hinsieht, hört.








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